Swami Vishwananda
Swami Vishwananda ist ein spiritueller Meister. Geboren 1978 in eine Hindu Familie auf der Insel Mauritius, zeigte er von frühester Kindheit an grosses Interesse für religiöse Bräuche und Spiritualität. Von klein auf lebte er in der bewussten Gegenwart des Göttlichen und der Heiligen. Seine einzigartige Persönlichkeit zog bald viele Menschen an, die seinen Rat und Segen suchten. Nach Abschluss der Schule fing er an sich ganz seiner Berufung zu widmen und folgte Einladungen nach Afrika, Europa und in andere Teile der Welt.
.
Swami Vishwananda ist gegenüber allen Religionen und Kulturen offen.
Eine besondere Liebe verbindet ihn mit Jesus Christus und dessen Botschaft, die von bedingungsloser Liebe und Akzeptanz durchdrungen ist. Die Natürlichkeit, mit der Swami Vishwananda Elemente aus abendländischer Tradition mit hinduistischer Spiritualität verbindet, eröffnet Menschen verschiedenster Kulturen und Generationen einen Zugang zur persönlichen Erfahrung des Göttlichen.
"Wir alle sind Brüder und Schwestern und kommen von demselben Gott. Unsere wahre Identität, die hinter den Emotionen und Gedanken des täglichen Lebens verborgen ist, ist die Seele, unser Selbst. Um mit all unseren Brüdern und Schwestern Einheit im Äusseren zu erlangen, müssen wir innere Einheit zwischen Körper, Geist und Seele erfahren. Wir müssen uns selbst akzeptieren und lieben – so wie wir jetzt sind, mit unserem physischen Körper, unseren Emotionen und Gedanken - und gleichzeitig nach der Seele streben. Die Menschen müssen sich daran erinnern, dass alle von der gleichen Quelle kommen - und dass alle zu der gleichen Quelle zurückkehren."
.
In den Jahren 2000/01 errichtete Swami Vishwananda in seiner Heimat Mauritius unmittelbar nebeneinander eine Marienkapelle und einen Tempel, der dem indischen Heiligen Shirdi Sai Baba geweiht ist. Später sind weitere spirituelle Zentren entstanden. Bitte hier klicken, um mehr über die Zentren in Mauritius, Deutschland & Südafrika zu erfahren.
Im Zentrum seines Wirkens stehen Darshan (Segen) und praktische Anleitungen zum spirituellen Leben im Sinne von Bhakti. Dazu gehören regelmässige Gebete, Zeremonien (Yagna, Abishekam), Meditation, Singen und praktische Übungen (Yoga, Mudras, Mantren, etc) zur Vertiefung des spirituellen Weges.
Oft betont Swami Vishwananda, dass man viel Geduld und Ausdauer auf dem spirituellen Weg benötigt und keine schnellen Ergebnisse erwarten kann, wie auch im täglichen Leben. Er möchte nicht, dass Menschen von ihm abhängig sind - sie sollen auf Gott und den Guru (Lehrer) in sich selbst vertrauen.
"Immer sollte man seinen gesunden Menschenverstand benutzen! Es macht keinen Sinn 'abzuheben' - wir müssen auf dem Boden bleiben und unsere Arbeit auf dieser Erde tun. Mit Respekt vor dem Göttlichen und Respekt vor uns selbst entwickeln wir uns Schritt für Schritt."
..
Eine tiefe Verbundenheit fühlt Swami Vishwananda zu den christlichen Heiligen als auch zu den geistigen Meistern aus dem Osten, deren Leben und Lehren er studiert und weitergibt. Gerne verbringt er Zeit damit, Ikonen von Heiligen zu malen. Seiner Meinung nach können wir von ihrem Beispiel der vollkommenen Hingabe an Gott lernen und uns von ihren Leben inspirieren lassen. Sowohl beim Malen der Ikonen als auch bei den Zeremonien, Gebeten und Gesängen geht es um die Vertiefung der inneren Verbindung mit dem jeweiligen Heiligen oder Göttlichen Aspekt in uns.
"Heilige lieben jeden in gleicher Weise. Sie sehen, dass jeder Mensch ein Teil Gottes und seiner Schöpfung ist. Für sie taucht die Frage nach Rasse, Kultur oder Religion erst gar nicht auf. Wir sollten uns an ihnen ein Beispiel nehmen. Unser Planet und all seine Geschöpfe wurden durch Liebe erschaffen, durch Liebe erhalten und werden zur Liebe zurückkehren."
.
2005 gründete Swami Vishwananda die Ordensgemeinschaft "Bhakti Marga". Diese ist wesentlich durch hinduistische und christliche Elemente geprägt. Sie orientiert sich an den Lehren aus heiligen Schriften wie z.B. der Bhagavad Gita, der Bibel, sowie anderen zeitlosen Lehren von Weisen und Heiligen.
"Über die Zeitalter lebten viele Lehrer, Heilige und Weise. Ihre Botschaft war in der Essenz immer die gleiche, wenn auch eingehüllt in unterschiedliche Worte, Sprachen und Traditionen. In dieser Welt fehlen nicht die Lehren zur Verwirklichung des Göttlichen sondern der Wille der Menschen wirklich nach innen zu gehen und diese Lehren in die Praxis umzusetzen. Besonders in der heutigen Welt gibt es viele Ablenkungen, die zu 'äußeren Anhaftungen' führen. Sie sind vergänglich und verursachen Leid. Es ist notwendig, sich der 'inneren Anhaftung' gegenwärtig zu werden, diese ist ewig und verursacht kein Leid sondern unaussprechliche Freude. Gott ist immer da, wie die Sonne, die durch ein Fenster strahlt. Es sind wir, die den Vorhang wegziehen und die Fenster öffnen."
.
Es ist Swami Vishwanandas Wunsch,
andere dabei zu unterstützen, den Weg zu ihrem eigenen inneren göttlichen
Licht zu finden. Viele Menschen, die seinen Rat sowohl in spirituellen als auch alltäglichen Fragen suchten, wurden durch die Begegnung mit ihm in ihrem Herzen berührt. Er ermutigt jeden, der Intuition des eigenen Herzens zu folgen. Er ist ein Mensch, der Gott mit seinem ganzen
Herzen liebt, und er hat die Fähigkeit, anderen Menschen Gott auf eine sehr direkte und einfache Weise näher zu bringen.
"Alle Arten von Erwartungen bringen Schmerz mit sich, es gibt nur eine wirkliche Erwartung in unserer Seele: Die wahre Liebe Gottes. Diese wahre Liebe Gottes können wir nur über die Hingabe in unseren Herzen finden. Man kann zu einem Lehrer gehen, der einem einen Weg zeigt, doch ist es an einem selbst, sich wirklich Gottes Nähe zu wünschen, sich wirklich nach Ihm zu sehnen. Denn so lange man sich nicht nach Gott sehnt, so lange man Ihn nicht wirklich will, wird man auf der Suche sein. Man wird immer einen Fuß hierhin setzen und den anderen woanders.
Um diese wahrhaftige Liebe zu finden und die tiefe Verbindung mit Gott in sich selbst zu erkennen, muss man sich in 'Bhakti' üben, in der Hingabe an Ihn. Wenn ihr euch selbst mit ganzem Herzen hingeben und sagen könnt: 'Gott, ich will Dich, enthülle Dich mir!' – dann wird Er sich euch enthüllen. Gott kann nicht Nein zu euch sagen, denn euer Selbst kann sich nicht vor euch selbst verstecken. Dieses höhere Bewusstsein, das tief in euch ruht, kann sich offenbaren, wenn euer Geist ganz auf Ihn gerichtet ist. Also verlangt nach Ihm! Ruft von der Tiefe eures Herzens: 'Gott zeige dich mir! Ich weiß, Du bist irgendwo ganz tief da drinnen. Von Zeit zu Zeit kann ich Dich fühlen. Ich weiß, dass Du da bist. Aber ich würde Dich gern immer fühlen, ohne Unterbrechung!' Ist es nicht so, dass jeder von euch genau das möchte: Gottes Liebe die ganze Zeit fühlen?"
*Die Zitate sind von Swami Vishwananda und stammen aus verschiedenen seiner Ansprachen.